Fundort

Höh­le von Mas d’A­zil, Dépar­te­ment Ariè­ge, Frankreich

Zeitraum

Mag­da­lé­ni­en
16.000 – 15.000 v.u.Z.

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Die Höh­le Mas d’A­zil ist auch berühmt für ihre mit rotem Ocker bemal­ten Kie­sel­stei­ne, die sin­ni­ger­wei­se als Vul­va inter­pre­tiert wer­den kön­nen. Die­se Form von bemal­ten Kie­sel­stei­nen fan­den sich auch im Abri Dufau­re in Espe­lugues, in la Tou­ras­se, in Mar­sou­las und in wei­te­ren Höh­len des Dépar­te­ments Ariè­ge. Außer­dem wur­den der­art bemal­te Kie­sel oder Kalk­stein­plat­ten in der Schweiz, in der Ere­mi­ta­ge Arle­sheim in Bir­seck, sowie im Hoh­le Fels in der Schwä­bi­schen Alb, dem Fund­ort der Gott-Mut­ter- vom Hoh­le Fels in Deutsch­land, sowie in der Klau­sen­höh­le im Alt­mühl­tal in Bay­ern, am ältes­ten Bestat­tungs­ort von Mulier-Homo sapi­ens in Deutsch­land gefunden.

Bilder/​Zeichnungen

Bild 1: Bas­ti­enM; Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on-Share Ali­ke 3.0 Unpor­ted licen­se; Wiki­me­dia Commons
Bild 2: Didier Des­cou­ens; Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on-Share Ali­ke 4.0 Inter­na­tio­nal licen­se, Wiki­me­dia Commons