Pferd mit M‑Symbol aus der Höh­le von Las­caux, Mon­tignac, Dordo­gne, Frank­reich, Gra­vet­ti­en bis Magdalenien
Pfer­de mit M‑Symbol an der Gro­ßen Wand aus der bas­ki­schen Höh­le Ekain, Muse­um Ekainberri
Bas­ki­sches Pony mit deut­li­chem M‑Symbol

Fundorte

Höh­le von Las­caux, Mon­tignac, Dordo­gne, Frankreich
Höh­le von Ekain, San Sebas­ti­an, Bas­ken­land, Spanien

Zeitraum

Gra­vet­ti­en – Magdalénien

Bilder/​Zeichnungen

Bild 1: Base Méri­mée, Wiki­me­dia Commons
Bild 2: Xabier Eskisa­bel, Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on-Share Ali­ke 3.0 Unpor­ted licen­se, Wiki­me­dia Commons
Bild 3: Foto ent­nom­men aus Altu­na, Jesús: Ekain und Alt­xer­ri bei San Sebas­ti­an, 1996

Pferde in Mutterhöhlenheiligtümern mit M‑Symbol als Mutterbuchstabe

Wild­pfer­de wer­den bei den Höh­len­ma­le­rei­en beson­ders häu­fig abge­bil­det. Pfer­de gel­ten daher schon im Paläo­li­thi­kum als enge Beglei­ter des Men­schen, bevor sie mit ihrer Domes­ti­ka­ti­on ab 4.000 v.u.Z., für Kriegs­zwe­cke zur metall­waf­fen­ba­sier­ten Durch­set­zung des Patri­ar­chats miss­braucht wer­den (sie­he Streit­wa­gen­krie­ger ab 3.500 v.u.Z. und Rei­ter­krie­ger ab 2.000 v.u.Z.).

Berühm­te Pfer­de­bil­der fin­den wir in Frankreich:

Bei den gemal­ten Pfer­den im Höh­len­hei­lig­tum Las­caux und im Bären­hei­lig­tum Ekain sind ein deut­li­ches M‑Symbol in der Fell­zeich­nung zu erken­nen, was auch heu­te noch beim bas­ki­schen Pony aber auch bei den Prze­wal­ski Pfer­den zu fin­den ist. Wie bereits beschrie­ben ist das M‑Symbol ein Mut­ter­buch­sta­be und steht für die gespreiz­ten Bei­ne der Mut­ter bei der Geburt.